19.04.2014
  • 16:15Mount Everest: 13 Lawinentote geborgen

  • 15:54Deutscher auf Mallorca wegen Kindesmissbrauchs festgenommen

  • 15:14Flüchtlinge: Bundestagsvize Roth will größere Kontingente

  • 14:50Ostermärsche gegen Krieg und Waffenhandel

  • 14:02Belgien: Zehnjähriger auf der Straße erschossen

  • 13:40China: Volkswagen legt kräftig zu

  • 13:39Kinderpornographie-Verdacht: Odenwaldschule kündigt Lehrer

  • 12:59Mädchen in Nigeria entführt: Weitere 14 Schülerinnen frei

  • 12:15Putin: Bessere Beziehungen zum Westen möglich

  • 11:49Verkehrsministerium wirbt für Radeln mit Helm

  • 11:13Regierung plant Programm zur Rettung des Feldhasen

  • 10:35Timoschenko will Ukraine-Krise mit Rundem Tisch lösen

  • 09:50Kapitän: Räumung der Fähre extra später

  • 09:29Weise: Langzeitarbeitslose brauchen Übergangsfrist bei Mindestlohn

  • 09:09Hamilton sichert sich Pole Position in China

  • 08:53Schwarzgeldschmuggel aus der Schweiz nimmt zu

  • 08:33Polizist bei Bombenexplosion in Kairo getötet

  • 07:52Van Rompuy fordert von Parteien klare Worte gegen Euroskeptiker

  • 07:35EU-Kommissar Oettinger warnt vor Gaskrise wegen Ukraine-Konflikt

  • 07:17Washington: Konferenz der Superhelden

Zurück zur Startseite

Alle Meldungen im Überblick

  • 16:15Mount Everest: 13 Lawinentote geborgen

  • 15:54Deutscher auf Mallorca wegen Kindesmissbrauchs festgenommen

  • 15:14Flüchtlinge: Bundestagsvize Roth will größere Kontingente

  • 14:50Ostermärsche gegen Krieg und Waffenhandel

  • 14:02Belgien: Zehnjähriger auf der Straße erschossen

  • 13:40China: Volkswagen legt kräftig zu

  • 13:39Kinderpornographie-Verdacht: Odenwaldschule kündigt Lehrer

  • 12:59Mädchen in Nigeria entführt: Weitere 14 Schülerinnen frei

  • 12:15Putin: Bessere Beziehungen zum Westen möglich

  • 11:49Verkehrsministerium wirbt für Radeln mit Helm

  • 11:13Regierung plant Programm zur Rettung des Feldhasen

  • 10:35Timoschenko will Ukraine-Krise mit Rundem Tisch lösen

  • 09:50Kapitän: Räumung der Fähre extra später

  • 09:29Weise: Langzeitarbeitslose brauchen Übergangsfrist bei Mindestlohn

  • 09:09Hamilton sichert sich Pole Position in China

  • 08:53Schwarzgeldschmuggel aus der Schweiz nimmt zu

  • 08:33Polizist bei Bombenexplosion in Kairo getötet

  • 07:52Van Rompuy fordert von Parteien klare Worte gegen Euroskeptiker

  • 07:35EU-Kommissar Oettinger warnt vor Gaskrise wegen Ukraine-Konflikt

  • 07:17Washington: Konferenz der Superhelden

  • 15:14Flüchtlinge: Bundestagsvize Roth will größere Kontingente

  • 12:15Putin: Bessere Beziehungen zum Westen möglich

  • 11:13Regierung plant Programm zur Rettung des Feldhasen

  • 10:35Timoschenko will Ukraine-Krise mit Rundem Tisch lösen

  • 08:33Polizist bei Bombenexplosion in Kairo getötet

  • 07:52Van Rompuy fordert von Parteien klare Worte gegen Euroskeptiker

  • 07:01US-Regierung verweigert iranischem UN-Diplomaten die Einreise

  • 06:36Menschenrechtsbeauftragter: Syrische Flüchtlinge einfacher aufnehmen

  • 06:04USA fordern von Moskau sofortige Einhaltung der Vereinbarung

  • 23:29Ex-Rebellenführer in Nordirland am Karfreitag erschossen

  • 20:57Südsudan: 58 Tote bei Angriff auf UN-Stützpunkt

  • 19:12Türkei: Präsident Gül gegen Ämtertausch mit Erdogan

  • 18:14Gauck macht offenbar Pressefreiheit zum zentralen Thema in Türkei

  • 17:47Bouteflika zum Sieger bei Präsidentenwahl in Algerien erklärt

  • 17:10Kiew will Sonderstatus für russische Sprache

  • 16:38Hollande knüpft sein Schicksal an Rückgang der Arbeitslosigkeit

  • 16:02McAllister gegen EU-Erweiterung in den nächsten fünf Jahren

  • 15:5114 Tote bei Anschlag in Homs

  • 15:28Obama und Merkel machen Druck auf Moskau

  • 15:18Nigeria: Erst 30 entführte Schülerinnen frei

  • 13:40China: Volkswagen legt kräftig zu

  • 09:29Weise: Langzeitarbeitslose brauchen Übergangsfrist bei Mindestlohn

  • 08:53Schwarzgeldschmuggel aus der Schweiz nimmt zu

  • 07:35EU-Kommissar Oettinger warnt vor Gaskrise wegen Ukraine-Konflikt

  • 15:06Ein Fünftel des chinesischen Agarlandes verseucht

  • 14:39Hendricks will Wohngeld für Geringverdiener anheben

  • 13:08Mehr Menschen wird der Strom gesperrt

  • 11:27Paris plant Maut für ausländische Lkw

  • 11:19Rechnungshof will offenbar Klimafonds auflösen

  • 15:2130.000 Arbeiter streiken in chinesischer Schuhfabrik

  • 14:56"Barbie" wird zum Ladenhüter: Mattel macht Miese

  • 13:47Streik bei Amazon in Leipzig und Bad Hersfeld

  • 12:18Verkehrsausschusschef erwartet BER-Eröffnung erst nach 2017

  • 11:23Autoindustrie verkauft europaweit deutlich mehr Fahrzeuge

  • 10:54Urteil: Weniger Geld für Pflege durch Angehörige rechtens

  • 07:25Starker Euro bremst SAP aus

  • 23:37Google enttäuscht Börse mit Quartalszahlen

  • 22:14US-Geldpolitik: Fed-Chefin bekräftigt neue Richtlinie

  • 21:21Agrar-Spekulationen: NGOs enttäuscht von Deutscher Bank

  • 20:54Hapag-Lloyd und chilenischer Konkurrent machen Fusion perfekt

  • 16:15Mount Everest: 13 Lawinentote geborgen

  • 15:54Deutscher auf Mallorca wegen Kindesmissbrauchs festgenommen

  • 14:50Ostermärsche gegen Krieg und Waffenhandel

  • 14:02Belgien: Zehnjähriger auf der Straße erschossen

  • 13:39Kinderpornographie-Verdacht: Odenwaldschule kündigt Lehrer

  • 12:59Mädchen in Nigeria entführt: Weitere 14 Schülerinnen frei

  • 11:49Verkehrsministerium wirbt für Radeln mit Helm

  • 09:50Kapitän: Räumung der Fähre extra später

  • 09:09Hamilton sichert sich Pole Position in China

  • 07:17Washington: Konferenz der Superhelden

  • 06:44Südkorea: Kaum Hoffnung auf weitere Überlebende

  • 23:04Forscher klonen erstmals Stammzellen aus Hautzellen von Erwachsenen

  • 22:43Kapitän nach Fährunglück in Südkorea festgenommen

  • 22:25Raumtransporter "Dragon" auf dem Weg zur ISS

  • 21:47Papst Franziskus verfolgt mit Gläubigen Kreuzweg am Kolosseum

  • 20:27Chinesischer Migrant erschießt in Vietnam sieben Menschen

  • 18:43Ermittler beantragen Haftbefehl gegen "Sewol"-Kapitän

  • 16:50Schweres Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert Mexiko

  • 16:26Schwer verdaulich: Goldiger Darminhalt

  • 13:46Ostermarschierer fordern Atom-Aus

  • 16:21Wolfsburg auf Final-Kurs

  • 16:00Heidenheim steht als Aufsteiger fest

  • 15:42Wawrinka im Finale von Monte Carlo

  • 14:50Karlsruhe bleibt im Rennen um Platz 3

  • 14:29Barca: Auch Puyol fehlt

  • 13:37Nächstes Dementi von Klopp

  • 13:15Michael Phelps schwimmt wieder

  • 12:48Oppenheimer und Flaake reisen nach

  • 11:39Fehlstart für die Boston Bruins

  • 11:25Kaymer in der Warteschleife

  • 11:14Kieffer macht Sprung nach vorne

  • 11:08Calathes für 20 Spiele gesperrt

  • 10:35Kolumbien hofft auf Falcao

  • 10:26Surferin Delle beendet Karriere

  • 10:12Ricciardo hat nicht betrogen

  • 09:50Fed Cup: Deutschland führt 2:0

  • 09:30Hamilton auf Pole, Vettel Dritter

  • 22:51Atletico baut Vorsprung aus

  • 22:16Guter Start für deutsche Springreiter

  • 22:02Ronaldo zurück im Training

merkzettel

Hintergrund Israel - Land der Sehnsucht

BildfamilieBlick adie Stadt Jerusalem
Jerusalem-Blcik auf den Felsendom

(Quelle: dpa)

Der steinige Weg zu einem eigenen Staat

von Marion Böhm

Der Wunsch vieler Juden nach einem eigenen Land ist groß. Als in Europa Ende des 19. Jahrhunderts verstärkt Pogrome stattfinden, wanderten viele nach Palästina aus.

Als Israel 1948 als eigenständiger Staat gegründet wird, geht für viele europäische Juden ein Traum in Erfüllung, die lange Suche nach einer Heimat hat für sie ein Ende. Bereits ein halbes Jahrhundert zuvor hatte der Wiener Publizist Theodor Herzl mit seinem 1896 veröffentlichten Buch "Der Judenstaat" diesem Traum Nahrung gegeben. "Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen", beschreibt Herzl darin die Gründung eines eigenen Staates in Palästina, das die Juden als Land, welches ihnen laut Bibel von Gott versprochen worden war, betrachten.

Zurück zu den biblischen Wurzeln

Besonders bei den osteuropäischen Juden trifft Herzl mit seiner Idee von "Erez Israel" auf große Begeisterung. Denn in Europa kommt es im 19. Jahrhundert verstärkt zu Ausschreitungen gegen Juden. Bei vielen wächst die Sehnsucht nach einem eigenen Land - sie wollen zurück zu ihren biblischen Wurzeln im Nahen Osten.

Vor allem russische und polnische Juden, die immer mehr unter Pogromen leiden, zieht es ins Heilige Land. Bereits um 1880 kommen in einer ersten Einwanderungswelle über 35.000 Juden nach Palästina. Es entstehen landwirtschaftliche Siedlungen: Die Immigranten legen Sümpfe trocken, bebauen ödes Ackerland, errichten Dörfer und später moderne Städte wie Tel Aviv. Hebräisch wird die gemeinsame Sprache der in Palästina zusammengewürfelten jüdischen Gesellschaft.

Immigranten bauen in Palästina ein Haus

Immigranten bauen in Palästina
Quelle: GPO

Werben für Israel

Doch die Einwanderer wollen mehr: Führende jüdische Persönlichkeiten wie Chaim Herzog oder David Ben Gurion werben in London und Washington für einen eigenen Staat. Besonders mit Ben Gurion haben die Juden einen Mann an der Spitze, der charismatisch und geschickt in Gesprächen mit den großen Nationen ist.

1917, noch im Ersten Weltkrieg, geben die Briten in der Balfour-Deklaration schließlich ihre Unterstützung für die Teilung Palästinas und damit für einen jüdischen Staat bekannt. Was folgt, ist ein weiterer Zustrom an Juden nach Palästina - und daraus resultierend weitere Spannungen mit den Arabern, die eine Teilung Palästinas verhindern wollen.

Links
60 Jahre Krieg
60 Jahre Krieg

Vorbereitungen und Widerstände

1922 bekommen die Briten vom Völkerbund, dem Vorläufer der Vereinten Nationen, offiziell das Mandat zur Verwaltung Palästinas. Der Auftrag lautet, "solche politischen, verwaltungstechnischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen im Land herzustellen, welche die Errichtung einer nationalen jüdischen Heimstätte gewährleisten". Doch als der Widerstand der Araber gegen einen eigenen jüdischen Staat in Palästina größer wird, haben die Briten immer weniger Interesse, die Teilung zu unterstützen.

Britische Soldaten schießen in palästina aus dem Fenster

Britische Soldaten als Mandatsmacht in Palästina
Quelle: GPO

Als die Nationalsozialisten die Herrschaft in Deutschland übernehmen, flüchten immer mehr verfolgte Juden aus Europa. Von 1929 bis 1939 kommen über 250.000 Immigranten aus Deutschland, Österreich und Osteuropa nach Palästina. Der Versuch der Briten, diese Massenimmigration mit Einwanderungsquoten zu verhindern, misslingt. Immer öfter kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Briten, Arabern und Juden - ein zermürbender Dreifrontenkrieg.

Entscheidung der UNO

Die Briten, die wechselweise sowohl den Juden, als auch den Palästinensern einen eigenen Staat versprochen haben, sind zunehmend machtlos und geben ihr Mandat zurück an die Vereinten Nationen. Diese entscheiden nach dem Zweiten Weltkrieg - auch wegen der schrecklichen Erfahrungen der Juden während des Holocaust - über die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat abzustimmen.

Neue Landkarten werden gezeichnet, Gebiete neu verteilt, der Plan wird innerhalb der Vereinten Nationen heftig debattiert. Die Vertreter der arabischen Staaten lehnen den Vorschlag nach wie vor ab. Doch es mehren sich auch die Fürsprecher für Israel. Am 29. November 1947 kommt es in der Vollversammlung der Vereinten Nationen zur Abstimmung. Am Ende steht fest: 33 Staaten stimmen für die Teilung, 13 dagegen und zehn enthalten sich. Damit ist die notwendige Mehrheit erreicht, die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat beschlossen.

14.05.2012
  1. Drucken
  2. Merken
  3. Versenden
  4. Teilen auf:

Versenden

Artikel versenden

Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
schließen Beitrag versenden

Versenden

Hinweis

Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

schließen

Merkliste

Papierkorb Bild
Merkliste versenden Merkliste schließen

Merkliste

Merkliste versenden

Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

Datenschutz
Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
Zurück zur Merkliste Absenden Button

Merkliste

Hinweis

Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

Zurück zur Merkliste Merkliste schließen